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Alle drei Verträge laufen bis zum 31. Dezember 2013. AGV und ver.di einigten sich jedoch darauf, im Januar 2012 neue Gespräche über den aktuellen Rahmenvertrag der Branche aufzunehmen. Im Juli 2011 unterzeichneten die deutschen Sozialpartner in der privaten Versicherungswirtschaft einen Tarifvertrag für 160.000 Büroangestellte der Branche. Nach vier Gesprächsrunden und Streikaktionen einigten sich der Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen und die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft auf eine gestaffelte Lohnerhöhung von insgesamt 5,2 % und eine Pauschalzahlung von 350 Euro. Die Arbeitgeber sagen, sie könnten sich den Deal nur leisten, während die Gewerkschaft betont, dass sie einen Rückgang der Standards verhindert hat. Am 22. Juli 2011 sagte Josef Beutelmann, Vorsitzender der AGV und ihr Chefunterhändler, der Kompromiss sei “einfach erträglich für die Branche”. Ver.di erklärte jedoch in einem im Juli 2011 veröffentlichten Dokument (330 KB PDF), dass sich der Kampf um den neuen Deal “gelohnt” habe. Während die Lohnerhöhung und die Pauschalzahlungen höhere tatsächliche Verdienste für die Arbeitnehmer bedeuten, hat die Gewerkschaft betont, dass sie eine Verschlechterung der tariflichen Standards verhindert hat. Die Ziele der VvL sind die Erneuerung des Lohnsystems im Versicherungssektor, die Verbesserung des Wohlbefindens am Arbeitsplatz, die Stärkung der Macht und des Einflusses der Arbeiterbewegung, die Erhaltung von Arbeitsplätzen in Finnland, die Unterstützung seiner Mitglieder bei Veränderungen in der Beschäftigung und die Bereitstellung eines ausgezeichneten Dienstes für ihre Mitglieder. Darüber hinaus haben AGV und ver.di im August 2011 eine Pauschalzahlung von 350 Euro ausgehandelt, obwohl die Beschäftigten der unteren Lohngruppen A, B und I, II, eine höhere Einmalzahlung von 450 Euro erhalten. Die Jahresvergütung der Auszubildenden in der Versicherungswirtschaft wird zum 1.

September 2011 um 25 € und am 1. Oktober 2012 um den gleichen Betrag erhöht. Im Juli 2011 unterzeichneten der Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen in Deutschland (AGV) und die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) einen neuen Tarifvertrag für die Versicherungswirtschaft, an dem rund 160.000 Büroangestellte betroffen sind. Die Verhandlungen wurden von mehreren symbolischen Streiks begleitet. Laut einer Pressemitteilung von ver.di haben sich im Juni und Juli 2011 rund 10.000 bzw. 7.700 Versicherungsbeschäftigte an Arbeitskampfmaßnahmen beteiligt. Die wirtschaftlichen und geschäftlichen Rahmenbedingungen werden in der ersten oder zweiten Runde der Tarifverhandlungen vorgestellt. Um ihre Position zu unterstützen, stellt jede Seite die relevanten Benchmark-Daten aus ihrer Perspektive vor. Darüber hinaus werden Empfehlungen von Wirtschaftsinstituten und/oder Experten diskutiert. Die Profitabilität und wettbewerbsorientierte Position der Unternehmen stehen im Mittelpunkt der Diskussion ebenso wie die Geschäftsentwicklungsprognosen und die Lohnsituation der Mitarbeiter. Auch Tarifverträge, die in anderen Branchen geschlossen werden, können eine entscheidende Rolle spielen. Die Gewerkschaft der Versicherungsangestellten in Finnland, Vakuutusväen Liitto VvL ry, ist ein mutiger, einflussreicher und sichtbarer Lobbyist für die Interessen ihrer Mitglieder.

VvL fördert die beruflichen, sozialen und rechtlichen Interessen der Beschäftigten im Versicherungs-, Finanz- und Investitionssektor. VvL arbeitet als Bindeglied zwischen seinen Mitgliedsorganisationen. VvL wurde 1945 gegründet. VvL und der Dienstleistungssektor Arbeitgeber Palta verhandeln und vereinbaren den allgemein verbindlichen Tarifvertrag für die Versicherungsbranche. Am 29. März 2011 wurde die erste Tarifrunde gestartet.

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